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Wir sind gestartet - der erste Grenzübergang


Am Samstag 05.10.19 sind wir mit einem fantastischen Abfahrtsevent in Niederwangen und in einer Velokollonne mit Freunden und Bekannten gestartet. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle, die gekommen sind und dem Ski+Velo-Center Team!



Erste Nacht

Die erste Nacht verbrachten David und ich in Langnau/Bärau auf einem Gründstück eines Bauern, der die Freude an unserem Veloprojekt teilt.



Über Baden führte unsere Route nach Bassersdorf zu MTB Cycletech, dem Hersteller unserer Reiseräder wo wir vom gesamten Team freudig empfangen wurden. In Baden gesellte sich zudem unser Cousin Marc zu uns, der uns von seinen vergangnen Veloreisen und Outdoorerfahrungen wichtige Tipps mit auf den Weg geben kann.

Der erste Pass und ein röhrender Hirsch

Eine ja fast kitschige Nacht verbrachten wir in Serneus, in der Nähe von Klosters am Bachrand wo der Himmel zu später und früher Stunde wahnsinnige Farben an den Himmel zauberte.


Nach Davos war er da, der erste Passaufstieg zum Flüelapass. Die Strasse war lange und ging stets aufwärts. Oben mit schweren Beinen angekommen, gönnten wir uns im Hospiz einen herbstlichen Teller Reh- bzw. Hirschpfeffer.




Via Campingplatz Zernez, wo Raphael um 04:00 Uhr von einem fortlaufenden Hirschröhren geweckt wurde, führte der Weg durch den Schweizer Nationalpark auf den Ofenpass. Die Szenerie erinnert etwas an die Weiten Kanadas, was uns dazu verleitete, ständig anzuhalten und laufend Bilder von diesem eindrucksvollen Gebiet zu machen.

Grenzübergang nach Italien

Der Abstieg durch das Val Müstair führte uns rasch an die italienische Grenze, wo wir schliesslich unsere Zelte im Südtirol in Glurns aufstellten. Die Campinganmeldung führte uns sogleich zu unserer ersten sprachlichen Barriere: der Campingwart meinte in seinem Büro, “nehmen sie doch einen Platz” und David, Marc und ich setzten sich allesamt auf die drei bereitgestellten Stühle. Als der Campingwart dann zur Türe schritt, war allen klar das er einen Zeltplatz meinte..


Von Glurns aus ging es praktisch nur noch bergab, dem Etsch/Adige entlang. Die Nacht von Freitag auf Samstag verbrachten wir am idyllischen Montiggler-See. Von da aus fuhren wir, via Trento, noch ca. 5 h bis nach Levico, wo wir uns einen wohlverdienten Ruhetag am See gönnen.


Die nächsten Tage werden uns durch den wunderschönen Norden Italiens in Richtung Meer führen, wo wir hoffentlich die Gelegenheit auf ein Bad in der Adria und der Sonne haben werden.

Nun sind es bereits 626 Kilometer die wir in den Beinen haben. Es ist noch ein weiter Weg aber die ersten Hürden haben wir überwunden und die Velos rollen einwandfrei weiterin Richtung Mauer!

We’ll keep you posted!



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